PAPIER SCHAFFT GEFÜHLE. Teil II

Optimierung des Printmarketings

Wenn modernste Gehirnscans zu dem Ergebnis kommen, dass das gute alte paier ein paar vorteilhafte Eigenschaften hat, mit denen das digitale Medium nach wie vor nicht mithalten kann, dann freut das natürlich die alten Direktmarketing-Hasen wie die brandsetters®. Die Millward-Brown-Studie ging nicht darauf ein, wie sich Druckerzeugnisse werbetechnisch optimieren lassen. Daher hier ein paar Ideen:

Machen Sie sich über die taktilen Eigenschaften Ihres Werbeträgers Gedanken. Ein dickeres Papier und eine strukturierte Oberfläche können den Eindruck der Greifbarkeit ebenso verstärken wie Stanzränder, Risskanten, Prägungen oder Lazergravuren.

Profitieren Sie von der emotionalen Empfänglichkeit des gehirns für physisch transportierte Inhalte, sodass Ihre Botschaft ankommt.

Verwenden Sie Ihre Markensymbole und -logos auch in physischer Form; die Einprägsamkeit der marke wird z.B. durch das Papiermedium mit Sicherheit verstärkt.

Die digitale Lektion

Die digitalen Vermarkter sollten andererseits nicht bei statischen Bannern stehen bleiben, die nicht viel mehr sind als umgewandelte Printanzeigen. Der verbreitete Begriff Bannerblindheit zeigt schon, wie unwirksam viele digitale Werbeformen sind, wenn man Kunden wie Konsumenten nicht dort abholt, wo sie sich emotional befinden und die Wahrnehmungsfilter bezirzt. Wir bezweifeln keinesfalls, dass ein vergleich zwischen Papieranzeige und einer auf das Zielpublikum ausgerichteten, ansprechenden und von Möglichkeiten des Mediums Gebrauch machenden Onlinewerbung mindestens ein Gleichgewicht, wenn nicht sogar einen Vorteil für das digitale Format ergeben würde. Digitale Anzeigen können potenziell mehrere Sinne ansprechen, sie können den Betrachter überraschen, mit ihm interagieren und sein Gehirn auf vielfältige Weise fordern. Diese Stärken stechen die Vorteile des haptisch erlebbaren Papiers sicher in vielen Fällen aus.

Papier steht für Emotion

Eine Printanzeige kann ähnlich wirksam sein wie Onlinewerbung. Dies gilt etwa für eine Postsendung, deren gestaltung Sie komplett in der Hand haben, oder für Anzeigen in einem Hochglanzmagazin, das mit anderen Premiumanzeigen und entsprechend redaktionellen Inhalten ein hochwertiges Umfeld bietet. Schreiben Sie das Printmedium nicht ab, und achten Sie darauf, dass Sie sich seine Vorteile optimal zunutze machen.